Die Rechnung scheint so einfach: Mehr als 30.000 Tote hat die blutige Niederschlagung des Aufstands in Syrien bislang gekostet – und jeden Tag werden es mehr.
Entsprechend skizziert Dominic Johnson für die Zukunft Syriens zwei Szenarien: ein militärisches Eingreifen von außen, was zwar zu einem Ende mit Schrecken führen dürfte; und das Szenarium eines fortgesetzten Nichthandelns der internationalen Gemeinschaft – welches in einen Schrecken ohne Ende münde. So stringent Johnson die erste Option argumentiert, die Reduktion auf diese zwei Szeanrien ist falsch.
Wer eine Abwägung einer militärischen Intervention – jenseits der ohnehin kritischen Frage nach der völkerrechtlichen Grundlage – fordert, muss sich genauer mit den spezifischen Begebenheiten und Gefahren in Syrien beschäftigen.
Wie im ganzen Land demonstrierten letzten Freitag in Aleppo wieder Hunderte gegen die brutalen Verbrechen des Assad-Regimes. Doch diesmal ging es auch um etwas anderes. Zahlreiche Demonstranten führten Schilder mit sich, auf denen sie ihren Missmut über die Freie Syrische Armee (FSA) zum Ausdruck brachten. Kein Einzelfall, auch an den Häuserwänden in der Stadt gibt es Graffiti, die den militärischen Ausdruck der Rebellion kritisieren.
Articles
Die Rechnung scheint so einfach: Mehr als 30.000 Tote hat die blutige Niederschlagung des Aufstands in Syrien bislang gekostet – und jeden Tag werden es mehr.
Entsprechend skizziert Dominic Johnson für die Zukunft Syriens zwei Szenarien: ein militärisches Eingreifen von außen, was zwar zu einem Ende mit Schrecken führen dürfte; und das Szenarium eines fortgesetzten Nichthandelns der internationalen Gemeinschaft – welches in einen Schrecken ohne Ende münde. So stringent Johnson die erste Option argumentiert, die Reduktion auf diese zwei Szeanrien ist falsch.
Wer eine Abwägung einer militärischen Intervention – jenseits der ohnehin kritischen Frage nach der völkerrechtlichen Grundlage – fordert, muss sich genauer mit den spezifischen Begebenheiten und Gefahren in Syrien beschäftigen.
Wie im ganzen Land demonstrierten letzten Freitag in Aleppo wieder Hunderte gegen die brutalen Verbrechen des Assad-Regimes. Doch diesmal ging es auch um etwas anderes. Zahlreiche Demonstranten führten Schilder mit sich, auf denen sie ihren Missmut über die Freie Syrische Armee (FSA) zum Ausdruck brachten. Kein Einzelfall, auch an den Häuserwänden in der Stadt gibt es Graffiti, die den militärischen Ausdruck der Rebellion kritisieren.
Eingreifen ja, Militär nein - Kommentar von Elias Perabo
Die Rechnung scheint so einfach: Mehr als 30.000 Tote hat die blutige Niederschlagung des Aufstands in Syrien bislang gekostet – und jeden Tag werden es mehr.
Entsprechend skizziert Dominic Johnson für die Zukunft Syriens zwei Szenarien: ein militärisches Eingreifen von außen, was zwar zu einem Ende mit Schrecken führen dürfte; und das Szenarium eines fortgesetzten Nichthandelns der internationalen Gemeinschaft – welches in einen Schrecken ohne Ende münde. So stringent Johnson die erste Option argumentiert, die Reduktion auf diese zwei Szeanrien ist falsch.
Wer eine Abwägung einer militärischen Intervention – jenseits der ohnehin kritischen Frage nach der völkerrechtlichen Grundlage – fordert, muss sich genauer mit den spezifischen Begebenheiten und Gefahren in Syrien beschäftigen.
Wie im ganzen Land demonstrierten letzten Freitag in Aleppo wieder Hunderte gegen die brutalen Verbrechen des Assad-Regimes. Doch diesmal ging es auch um etwas anderes. Zahlreiche Demonstranten führten Schilder mit sich, auf denen sie ihren Missmut über die Freie Syrische Armee (FSA) zum Ausdruck brachten. Kein Einzelfall, auch an den Häuserwänden in der Stadt gibt es Graffiti, die den militärischen Ausdruck der Rebellion kritisieren.