In Syrien herrscht seit vielen Jahrzehnten der Assad-Clan. Dies hat den Westen nicht davon abgehalten, den Begründer der Dynastie, Hafiz al-Assad, trotz der Bombardierung der aufständischen Stadt Hamar in den 80er Jahren, den Hof zu machen. Das Regime schien berechenbar, zumal unter konservativen Amerikanern die Meinung vorherrschte, arabische Länder seien für Demokratie prinzipiell nicht geeignet.
Seitdem auch in Syrien der Arabische Frühling einsetzte und das Assad-Regime mit brutaler Gewalt seinen Besitzstand verteidigt, kam der Westen ins Zweifeln. Sarkozy hatte das junge Diktatorenpaar mehrfach nach Paris eingeladen und der französischen Öffentlichkeit den Eindruck vermittelt, Baschar al-Assad und seine junge, attraktive, in London ausgebildete Gattin Asma al-Assad würden die moderne Elite säkularisierter arabischer Staaten verkörpern. In dem seit 2011 eskalierenden Bürgerkrieg in Syrien, hat das Assad-Regime sein wahres Gesicht gezeigt. Es setzte die Teile der Armee, die noch nicht desertiert haben, gegen die Zivilbevölkerung ein. Dort wo Greueltaten zu verrichten waren, wurden die regierungsnahen Milizen entsandt, um wehrlose Menschen am helllichten Tage reihenweise und bestialisch zu ermorden. Jene Syrer, die in Erinnerung an Hafiz al-Assaddie diktatorischen Seiten des Regimes in Kauf genommen hatten, um zumindest Stabilität und damit ein geregeltes Auskommen zu erreichen, wandten sich vom Regime ab. Dies galt und gilt zunehmend auch für die christliche Bevölkerung, die Assad nicht vergeben kann, das eigene Volk hinzurichten.
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In Syrien herrscht seit vielen Jahrzehnten der Assad-Clan. Dies hat den Westen nicht davon abgehalten, den Begründer der Dynastie, Hafiz al-Assad, trotz der Bombardierung der aufständischen Stadt Hamar in den 80er Jahren, den Hof zu machen. Das Regime schien berechenbar, zumal unter konservativen Amerikanern die Meinung vorherrschte, arabische Länder seien für Demokratie prinzipiell nicht geeignet.
Seitdem auch in Syrien der Arabische Frühling einsetzte und das Assad-Regime mit brutaler Gewalt seinen Besitzstand verteidigt, kam der Westen ins Zweifeln. Sarkozy hatte das junge Diktatorenpaar mehrfach nach Paris eingeladen und der französischen Öffentlichkeit den Eindruck vermittelt, Baschar al-Assad und seine junge, attraktive, in London ausgebildete Gattin Asma al-Assad würden die moderne Elite säkularisierter arabischer Staaten verkörpern. In dem seit 2011 eskalierenden Bürgerkrieg in Syrien, hat das Assad-Regime sein wahres Gesicht gezeigt. Es setzte die Teile der Armee, die noch nicht desertiert haben, gegen die Zivilbevölkerung ein. Dort wo Greueltaten zu verrichten waren, wurden die regierungsnahen Milizen entsandt, um wehrlose Menschen am helllichten Tage reihenweise und bestialisch zu ermorden. Jene Syrer, die in Erinnerung an Hafiz al-Assaddie diktatorischen Seiten des Regimes in Kauf genommen hatten, um zumindest Stabilität und damit ein geregeltes Auskommen zu erreichen, wandten sich vom Regime ab. Dies galt und gilt zunehmend auch für die christliche Bevölkerung, die Assad nicht vergeben kann, das eigene Volk hinzurichten.
Syrien: Wofür steht der Westen? von Prof. Dr. Markus C. Kerber
In Syrien herrscht seit vielen Jahrzehnten der Assad-Clan. Dies hat den Westen nicht davon abgehalten, den Begründer der Dynastie, Hafiz al-Assad, trotz der Bombardierung der aufständischen Stadt Hamar in den 80er Jahren, den Hof zu machen. Das Regime schien berechenbar, zumal unter konservativen Amerikanern die Meinung vorherrschte, arabische Länder seien für Demokratie prinzipiell nicht geeignet.
Seitdem auch in Syrien der Arabische Frühling einsetzte und das Assad-Regime mit brutaler Gewalt seinen Besitzstand verteidigt, kam der Westen ins Zweifeln. Sarkozy hatte das junge Diktatorenpaar mehrfach nach Paris eingeladen und der französischen Öffentlichkeit den Eindruck vermittelt, Baschar al-Assad und seine junge, attraktive, in London ausgebildete Gattin Asma al-Assad würden die moderne Elite säkularisierter arabischer Staaten verkörpern. In dem seit 2011 eskalierenden Bürgerkrieg in Syrien, hat das Assad-Regime sein wahres Gesicht gezeigt. Es setzte die Teile der Armee, die noch nicht desertiert haben, gegen die Zivilbevölkerung ein. Dort wo Greueltaten zu verrichten waren, wurden die regierungsnahen Milizen entsandt, um wehrlose Menschen am helllichten Tage reihenweise und bestialisch zu ermorden. Jene Syrer, die in Erinnerung an Hafiz al-Assaddie diktatorischen Seiten des Regimes in Kauf genommen hatten, um zumindest Stabilität und damit ein geregeltes Auskommen zu erreichen, wandten sich vom Regime ab. Dies galt und gilt zunehmend auch für die christliche Bevölkerung, die Assad nicht vergeben kann, das eigene Volk hinzurichten.