Gerettet! Ein Kind schaffte die Flucht aus Syrien. Ist am 10. April wirklich Waffenstillstand? Bild: reuters
ANTAKYA taz | „Baschar al-Assad ist ein Lügner“, sagt Abu Seif* über das aktuelle Waffenstillstandsabkommen zwischen Syriens Präsident Assad und der Free Syrian Army (FSA). „Es wird keinen Waffenstillstand geben. Baschar wird sich nicht dran halten.“
Der 29-jährige Kämpfer der Free Syrian Army sitzt im Wohnzimmer eines kleinen Apartments im Herzen Antakyas. Die Stadt ist eine der Drehscheiben der syrischen Opposition. In der Sofaecke neben ihm debattieren ein halbes Dutzend Männer über die Lage in ihrem Heimatland. Hinter ihnen liegen halboffene Reisetaschen und Bettdecken. An das Friedensabkommen glaubt hier keiner. „Der Annan-Plan gibt Assad bloß mehr Zeit, um uns zu töten“, sagt Abu Seifs Kamerad Abu Ahmed Marajani. Die beiden haben in ihrer Heimatstadt Idlib gegen die syrische Armee gekämpft.
Der Annan-Plan sieht vor, dass die syrische Armee ab Dienstag, den 10. April, alle Attacken beendet. 48 Stunden später sollen dann auch die FSA-Rebellen ihre Angriffe einstellen.
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Was danach passiert, ist Geheimsache - Von Raphael Thelen
(Possible armistice. Ce qui se passera après, c'est secret)
09.04.2012
Die Rebellen der Free Syrian Army misstrauen einem möglichen Waffenstillstand ab dem 10. April. Eine Reportage aus der türkisch-syrischen Grenzstadt Antakya.
Gerettet! Ein Kind schaffte die Flucht aus Syrien. Ist am 10. April wirklich Waffenstillstand? Bild: reuters
ANTAKYA taz | „Baschar al-Assad ist ein Lügner“, sagt Abu Seif* über das aktuelle Waffenstillstandsabkommen zwischen Syriens Präsident Assad und der Free Syrian Army (FSA). „Es wird keinen Waffenstillstand geben. Baschar wird sich nicht dran halten.“
Der 29-jährige Kämpfer der Free Syrian Army sitzt im Wohnzimmer eines kleinen Apartments im Herzen Antakyas. Die Stadt ist eine der Drehscheiben der syrischen Opposition. In der Sofaecke neben ihm debattieren ein halbes Dutzend Männer über die Lage in ihrem Heimatland. Hinter ihnen liegen halboffene Reisetaschen und Bettdecken. An das Friedensabkommen glaubt hier keiner. „Der Annan-Plan gibt Assad bloß mehr Zeit, um uns zu töten“, sagt Abu Seifs Kamerad Abu Ahmed Marajani. Die beiden haben in ihrer Heimatstadt Idlib gegen die syrische Armee gekämpft.
Der Annan-Plan sieht vor, dass die syrische Armee ab Dienstag, den 10. April, alle Attacken beendet. 48 Stunden später sollen dann auch die FSA-Rebellen ihre Angriffe einstellen.
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ANTAKYA taz | „Baschar al-Assad ist ein Lügner“, sagt Abu Seif* über das aktuelle Waffenstillstandsabkommen zwischen Syriens Präsident Assad und der Free Syrian Army (FSA). „Es wird keinen Waffenstillstand geben. Baschar wird sich nicht dran halten.“
Der 29-jährige Kämpfer der Free Syrian Army sitzt im Wohnzimmer eines kleinen Apartments im Herzen Antakyas. Die Stadt ist eine der Drehscheiben der syrischen Opposition. In der Sofaecke neben ihm debattieren ein halbes Dutzend Männer über die Lage in ihrem Heimatland. Hinter ihnen liegen halboffene Reisetaschen und Bettdecken. An das Friedensabkommen glaubt hier keiner. „Der Annan-Plan gibt Assad bloß mehr Zeit, um uns zu töten“, sagt Abu Seifs Kamerad Abu Ahmed Marajani. Die beiden haben in ihrer Heimatstadt Idlib gegen die syrische Armee gekämpft.
Der Annan-Plan sieht vor, dass die syrische Armee ab Dienstag, den 10. April, alle Attacken beendet. 48 Stunden später sollen dann auch die FSA-Rebellen ihre Angriffe einstellen.